Neuigkeiten von der Spitex Herisau


Einladung zum Vortrag
Donnerstag, 24. Mai 2012 19:00 - 21:00 Uhr im Casino Herisau

Einfach etwas vergesslich, oder steckt mehr dahinter?

·     Was kann man tun, um Vergesslichkeit vorzubeugen?

·     Was sind Warnzeichen, bei denen sich ein Besuch beim Hausarzt aufdrängt?

·     Wann macht eine Demenzabklärung Sinn und was wird gemacht?

·     Welche Unterstützung gibt es für Betroffene und Angehörige?

Einladung mit Details


Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung

Esther Müller durfte am vergangenen 11. November 2011 ihr Diplom zur Pflegefachfrau in Empfang nehmen. Sie absolvierte in der Spitex während der letzten 1½ Jahre das Passerelle-Programm von der FaSRK zur Pflegefachfrau DNI am Bildungszentrum für Gesundheit des Kantons Thurgau.

Wir gratulieren Esther Müller herzlich und freuen uns, dass sie der Spitex Herisau weiterhin als diplomierte Pflegefachfrau erhalten bleibt.

 


Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung

Wir gratulieren Sabrina Bleiker herzlich zur bestandenen

Abschlussprüfung zur Fachfrau Gesundheit!

 


Die besten Hausmittel zur Behandlung kleiner Krankheiten

Am 11. November 2010 lud die Spitex Herisau zu einem öffentlichen Vortrag mit Dr. Peter Wild, Praxis Brunnenhof, sowie Hermann Eberle, Drogerie Walhalla ein. Peter Wild erwähnte die häufigsten Erkrankungen wie Verstopfung, Erkältung, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit etc. aus Sicht des Arztes und zeigte auf, wann der Hausarzt kontaktiert werden sollte. Andererseits erläuterte Hermann Eberle anschliessend, wie sich der Patient selber helfen könnte. Oft würden schon einfache Grundsätze wie z.B. genügend Flüssigkeit, vielseitige und abwechslungsreiche Kost, Bewegung an der frischen Luft, Wickel mit Zitronen, Kartoffeln oder Leinsamen lindernd wirken. Eberle verwies dabei auf das Wissen unserer Grossmütter, das auch heute noch seine Gültigkeit habe.  

Das Thema des diesjährigen PR-Anlasses stiess auf grosses Interesse. Die Veranstaltenden wurden vom grossen Publikumsaufmarsch überrascht und hatten alle Hände voll zu tun mit dem Organisieren zusätzlicher Stühle.

Die Spitex bedankt sich bei der Bevölkerung für das Interesse. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die beiden Referenten Hermann Eberle und Peter Wild, die es verstanden, rund 140 Besucherinnen und Besuchern die besten Hausmittel zur Behandlung von Krankheiten, aber auch deren Grenzen aufzuzeigen.
 


Livia Klaus neue Lernende FaGe
Wir wünschen Livia viel Spass bei ihrer neuen Aufgabe


Impressionen vom Tag der offenen Türe 21.11.2009

Spitex, eine Institution nicht nur für Erwachsene und die ältere Generation. Auf spielerische Art und Weise lernten Kinder anhand ihrer Puppen, wie Kranke betreut werden.    Pressebericht für die Appenzellerzeitung


Fransiska Bleiker hat ihre Prüfung mit Erfolg bestanden

Wir gratulieren unserer Lehrtochter Fransiska Bleiker ganz herzlich zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung. Ihr Lehrverhältnis lief bis zum 4.8. und sie wird demnächst am Spital Herisau die Ausbildung zur Pflegefachfrau HF beginnen. Franziska Bleiker war die erste auszubildende Fachangestellte Gesundheit (FaGe bei der Spitex Herisau und sie hat mit einer sehr guten Note abgeschlossen.

Gleichzeitig wünschen wir ihr auf Ihrer zukünftigen Laufbahn viel Erfolg, Glück und Befriedigung.


 

Spitex-Zentrum in neuen Räumen

Die Weichen für die Zukunft sind gestellt. Im Juli bezogen die Mitarbeiterinnen der Spitex Herisau ihr neues Zentrum.

Seit Juni 2000 war die Spitex Herisau an der Kasernenstrasse 10 im Haus „Brunnenhof“ domiziliert. Die laufende Professionalisierung im Spitexbereich in den vergangenen 10 Jahren, die stetig steigende Nachfrage nach Spitex-Dienstleistungen mit komplexeren Pflegesituationen und die damit verbundene Aufstockung des Personals erforderten mehr Platz. Die engen Raumverhältnisse an der Kasernenstrasse liessen ein effizientes Arbeiten kaum mehr zu und veranlassten den Spitex-Vorstand im Frühjahr, nach neuen Möglichkeiten zu suchen. Im Steig-Center wurde man fündig.

Dank der guten Vorbereitung und Organisation sowie der vorzüglichen Zusammenarbeit im 30-köpfigen Team verlief der Umzug reibungslos und die Pflege und Betreuung waren trotzdem jederzeit gewährleistet.

Das Spitexteam freut sich, Sie ab sofort im neuen Spitex-Zentrum begürssen zu dürfen.

Steig-Center, Industriestrasse 28, 9100 Herisau
Tel: 071 352 16 16 / www.info(at)spitex-herisau.ch


Die Spitex neu mit Flyer unterwegs

Unsere Mitarbeiterinnen sind seit Neuem mit zwei Elektrobikes unterwegs. Für die Anschaffung der neuen Flyer durfte man auf die Unterstützung einer Herisauer Stiftung zählen. Bei dieser Gelegenheit sei allen Sponsoren, welche die Spitex im Zusammenhang mit dem Umzug finanziell unterstützt haben, herzlich gedankt.

Seit Bestehen der Spitex ab 1. Januar 1994 war die Spitex Herisau an ihren eigenen rot-gelben Logo-Farben zu erkennen. Mit dem Umzug ins Steig-Center passt man sich nun den übrigen Spitex-Organisationen an und übernimmt bis Ende 2010 laufend das offizielle blau-grüne Spitex-Logo des Spitexverbandes Schweiz. Begründet wird diese Umstellung mit dem einheitlichen Auftritt aller dem schweizerischen Dachverband angehörenden Organisationen.


Cornelia Kühnis 10-jähriges Dienstjubiläum bei der Spitex Herisau

Cornelia Kühnis konnte kürzlich auf 10 Jahre Spitexleitung zurückblicken. Neben der Beratung, Pflege und Betreuung von Kunden sowie der Führung von derzeit rund 30 Mitarbeiterinnen trug Cornelia Kühnis in den letzten 10 Jahren die Hauptverantwor­tung für die stetige Weiterentwicklung der Spitex, die Umsetzung neuer gesetzlicher Vorschriften und die Sicherstellung von Qualität und Transparenz.

Der Vorstand der Spitex Herisau und alle Mitarbeiterinnen gratulieren Cornelia Kühnis herzlich zum Dienstjubiläum und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg und Freude bei ihrer Arbeit.


Spitex geht in die Weiterbildung

Wundweiterbildung für das Spitexpersonal „Nicht stehen bleiben“, so das Motto der Spitex Herisau.

Mit diesem Grundgedanken wurden für die Spitexmitarbeiterinnen die ersten zwei Tage der insgesamt 4-tägigen Weiterbildung zum Thema „Wunden- Wundbehandlung“ angeboten.

In diesem ersten Teil vermittelten uns die zwei Wundspezialistinnen Heidi Meili und Maria Sigener auf sehr praxisnahe Art und Weise die neusten Erkenntnisse in der Wundbehandlung.

Spannend war es zu erfahren, wie und wann genau welche Wundeinlagen und Wundauflagen zum Einsatz kommen.

Im folgenden Herbst wird das Spitexteam dann noch die restlichen Tage absolvieren. Schwerpunkt wird dann im September die Kompressionstherapie und die Behandlung des Ulcus Cruris (Geschwür am Unterschenkel) sein. Als Abschluss im Oktober oder November werden wir Wissenswertes zum Thema „Ernährung“ erfahren.


Spätdienst bis 21.00 Uhr neu ab 2. März 09

Neu sind wir 7 Tage in der Woche bis 21.00 Uhr für Sie da

Mit der Einführung eines Spätdienstes möchte die Spitex Herisau das Angebot nach längeren Präsenzzeiten weiter ausbauen. Der Wunsch unserer Kundinnen und Kunden, wie auch deren Angehörigen, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu leben, wird so erleichtert.

Damit dieses grosse Bedürfnis abgedeckt werden kann, wird die Spitex Herisau den Spätdienst ab dem 2.März 2009 an sieben Tagen der Woche anbieten.

Von morgens 6.45 Uhr bis abends um 21.00 Uhr werden wir für pflegebedürftige Menschen direkt oder über den Telefonbeantworter erreichbar sein. Um 20.30 Uhr wird der letzte Einsatz angeboten.

Für weitere Fragen wende man sich doch bitte direkt an die Spitex Herisau, Kasernenstrasse 10.
Tel. 071 352 16 16


Bei der Spitex Herisau gehen neu
die Lichter erst um 21.00 Uhr aus.


Die Spitex am SPAR-Gesundheitstag - inzwischen fast eine Tradition! 23.10.2008

Bereits das 4. Jahr wurde die Spitex Herisau angefragt, anlässlich des jährlichen Spar-Gesundheitstages mitzuwirken.

Nach einigen Vorbereitungen fuhren unsere Mitarbeiterinnen Angelika Alpiger und Henriette Ludwig am 23. Oktober in die Sparzentrale nach St. Gallen-Winkeln, ausgerüstet mit dem notwendigen Material. Herr Roman Mäder, Bereichsleiter Personal bei Spar, hatte im Voraus 50 Grippeschutzimpfungen bestellt. Die Aufgabe der beiden Pflegefachfrauen war es, Blutdruck- und Blutzuckermessungen durchzuführen und - sofern gewünscht - Grippeschutzimpfungen zu verabreichen.

Dank einem gut strukturierten Einsatzplan von Spar konnten dieses Jahr längere Wartezeiten zwischen den einzelnen Einsätzen auf ein Minimum beschränkt werden. A. Alpiger und H. Ludwig waren somit ohne Unterbruch beschäftigt und betreuten in vier Stunden 69 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Teil waren es bekannte Gesichter, die in den vergangenen Jahren schon durch die Spitex Herisau beraten wurden und sich offensichtlich gerne wieder einem Check unterzogen. Die Antworten auf die Nachfrage, wie die letztjährige Grippezeit nach der Impfaktion verlaufen sei, lauteten fast durchwegs positiv.

Wir danken Herrn Mäder für die gute Organisation und hoffen, dass die Sparzentrale in Gossau die Grippezeit im kommenden Winter ohne grosse Personalausfälle überstehen wird.


"Tag der offenen Türe" 27.9.2008

Der Tag der offenen Türe 2008 gehört der Vergangenheit an. Ziel des Anlasses war einmal mehr, die Spitex insbesondere bei jüngeren Herisauerinnen und Herisauern sowie Familien bekannt zu machen.

Trotz kalter Bise wagte man sich am vergangenen Samstag zwischen 9.00 und 13.00 Uhr vor das Spitex-Zentrum. Es wurde vom Gratis-Angebot, sich den Blutzucker und Blutdruck messen zu lassen, regen Gebrauch gemacht.

Ein Rundgang durch die Spitex-Räumlichkeiten gewährte den Besucherinnen und Besuchern Einblick in den administrativen Bereich der Mitarbeitenden. Die beiden Lernenden Franziska Bleiker und ihre Schwester Sabrina präsentierten auf anschauliche Art ihren Ausbildungsweg zur Fachangestellten Gesundheit. Rosmarie Wittwer und Annamaria Sprecher waren für die Kaffeestube verantwortlich, wo man sich bei Kaffee und hausgebackenen Kuchen aufwärmen konnte.

Bereits in den frühen Morgenstunden war ein Mitarbeiter-Team damit beschäftigt, die Büros für diesen Tag herauszuputzen. Zum einladenden Erscheinungsbild trug unter anderem der frische Blumenschmuck aus dem Garten von Bernadette Fässler bei.

Allen Mitarbeitenden, die mit Kuchen, Blumen oder ihrer Anwesenheit zum Gelingen dieses Vormittags beigetragen haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Ein spezieller Dank aber gebührt dem Organisationsteam mit Sandra Keller, Susanne Fässler und Esther Müller, wel­ches bereits im Juli mit den Vorbereitungen begann und nichts unversucht liess, den Anlass zum Erfolg werden zu lassen.


Die Kunst der guten Ernährung aus westlicher und östlicher Sicht 24.04.2008

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Spitex Herisau einen Vortrag, dieses Mal zum Thema der gesunden Lebensführung.

Aus westlicher Sicht erklärte Frau Sandra Zeugin, dipl. Ernährungsberaterin aus Altstätten die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Ernährungsmedizin. In ihren Ausführungen erklärte sie das Modell der Ernährungspyramide, welche eine Basisernährung mit täglichem Konsum von frischem, saisonalen Gemüse, Früchten und Getreide, sparsamen Genuss von Fleisch, Kohlehydraten und Fetten sowie zurückhaltenden Genuss von Süssigkeiten umfasst. Besonderen Wert legte sie auf eine genügende Trinkmenge von ca. 1,5 Liter (inkl. Kaffee) pro Tag.

Peter Wild mit den Referentinnen
Sandra Zeugin (Mitte) und Eve Rüegg

Zur Ergänzung des westlichen Ernährungswissens referierte anschliessend Frau Eve Rüegg, Naturärztin in Traditionell Chinesischer Medizin (TCM) in der Praxis Brunnenhof in Herisau, von der über viele Jahrhunderte weiterentwickelten, sehr differenzierten Ernährungslehre der TCM.

Im Vordergrund stand dabei das Sinnliche, das jedem Nahrungsmittel eine ganz bestimmte Wirkung zuschreibt (warmes Essen wärmt, Gewürze unterstützen direkt die Stimmungslage der Kostgänger, etc.). Gezielt könnten durch bestimmte Nahrungsmittel oder Zubereitungsformen geschwächte Organsysteme gestärkt werden, was bei Unwohlsein oder auch Krankheiten oftmals erstaunliche Verbesserungen des Wohlbefindens zu bewirken vermöge. Interessant ist das Erfahrungswissen, dass für gewisse Nahrungsmittel bestimmte Tageszeiten eine optimale Verwertung garantieren. Überraschend war auch die Beobachtung, dass viele Empfehlungen der TCM oftmals den Kochkünsten unserer Grossmütter entsprachen. Bei der Vorstellung einzelner Menus nach der chinesischen Ernährungslehre zeigte sich auch, dass gesunde Ernährung nicht Körnlipicken, sondern leidenschaftliches und sinnliches Kochen und Essen bedeutet.


Hilfe in schweren Stunden 12.12.2007

Die Palliativ-Stiftung Herisau konnte zwei Spenden entgegennehmen

Der Verein der ehemaligen Lehrlinge der Huber+Suhner AG in Herisau sprach seinen diesjährigen «Sozial-Fünfliber» der Palliativ-Stiftung Herisau zu.

Neben dem Mitgliederbeitrag zahlt jedes Mitglied des Vereins ehemaliger Lehrlinge Huber+ Suhner AG in Herisau noch fünf Franken zusätzlich in einen Sozialfonds. Mit den rund 1000 Franken unterstützt der Verein jedes Jahr ein gemeinnütziges Projekt aus der Region. Mit der Palliativ-Stiftung Herisau fiel dieses Jahr die Wahl auf ein recht junges Projekt. Der Präsident der Palliativ-Stiftung Herisau, Peter Schmid, erklärte in seiner Ansprache, wie wichtig solche Spenden seien, da nur durch diese Gelder eine unbürokratische und schnelle Hilfe möglich sei. Das unentgeltliche Angebot des Begleit- und Nachtwachendiensts für schwerkranke und sterbende Menschen in ihrem eigenen Zuhause kann nur solange angeboten werden, wie auch die finanziellen Mittel der Stiftung ausreichen. Bei Bedarf kann so ohne vorherige Kostenrücksprache mit Krankenkassen oder anderen Institutionen schnelle und unbürokratische Hilfe geleistet werden.

Unkomplizierte Hilfe

Obwohl ein Grossteil der Mitarbeiterinnen der Palliativ-Stiftung in der Krankenpflege ausgebildet ist, gibt es einige im Team, die keine Medikamente spritzen dürfen. Gerade die Patienten, die die palliative Betreuung zu Hause in Anspruch nehmen, sind aber auf Medikamente angewiesen. «Mit einer Morphiumpumpe könnte dieses Problem gelöst werden», sagt Cornelia Kühnis von der Spitex. Sie hoffe, dass für den Begleit- und Nachtwachendienst bald ein solches Gerät angeschafft werden könne.

Dieses Anliegen ist an Ort und Stelle auf offene Ohren gestossen. Hans Peter Manser, Präsident des Vereins ehemalige Lehrlinge Huber+Suhner Herisau, und René Schoch, Präsident der Huber+ Suhner-Stiftung, beschlossen kurzerhand, diese Morphiumpumpe mit den nächstjährigen Spenden gemeinsam zu finanzieren. «Unseren <Sozial-Fünfliber> setzen wir am liebsten für solch konkrete Projekte ein», sagt Hans Peter Manser. Zu sehen, was ihre Spende bewirke, ein konkretes Projekt zu unterstützen, das sei bei ihrer Auswahl wichtig.

Auf dem letzten Weg begleiten

In den 599 Tagen ihres Bestehens hat die Palliativ-Stiftung Herisau während insgesamt 484 Stunden zwölf Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet und deren Angehörige in dieser schweren Zeit unterstützt.

Die Stiftung selbst beschäftigt kein eigenes Pflegepersonal, sondern arbeitet mit der Spitex Herisau zusammen. Dies bedingt im Moment, dass der Begleit- und Nachtwachendienst nur in Herisau angeboten werden kann. «Unsere Stiftung könnte im ganzen Kanton tätig sein. Für eine Ausdehnung bräuchten wir aber Partnerorganisationen wie die Spitex in anderen Gemeinden», erklärt Peter Schmid.

Claudia Beck (Appenzeller Zeitung 12.12.2007)


Gesundheitstag in der Spar-Zentrale St. Gallen-Winkeln 23. Oktober 2007

"Fit und gesünder ins Neue Jahr 2008 starten". Diesen Vorsatz haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spar-Zentrale vorgenommen.

Ihnen voran der eigentliche Organisator dieses Tages: Stephan Schädler, Leiter Prozess- und Qualitätssicherung der Spar Management AG.
Aus diesem Vorsatz heraus wurde am 23. Oktober 2007 ein Gesundheitstag in der Spar-Zentrale in Winkeln lanciert. Die Spitex Herisau wurde auch dieses Jahr wieder angefragt, Grippeimpfungen und neu auch Blutzuckermessungen und Blutdruck-Pulskontrollen durchzuführen. Es war bereits das dritte Mal, dass unsere Organisation mit 3 Pflegefachfrauen mitwirken durfte. Von morgens 9.00h bis abends um 17.00h wurden unsere Dienstleistungen rege genutzt.
Nicht selten mussten Sparmitarbeiterinnen oder -mitarbeiter darauf hingewiesen werden, in der nächsten Zeit einen Arzt zu konsultieren, weil ein Wert ausserhalb des Normbereichs gemessen wurde. Es zeigte sich auch an diesem Tag, dass sich der Bluthochdruck als eine häufige Erkrankung der heutigen Zeit manifestiert hat.
Zusammen mit allen anderen Mitwirkenden dieses Gesundheitstages waren wir der Ansicht, dass wir einen sehr interessanten und abwechslungsreichen Tag erleben durften.


Spitex Herisau  -  Optimierung administrativer Abläufe

Seit zwei Monaten werden unsere Dienstleistungen beim Kunden mit modernen Leistungserfassungsgeräten verrechnet.

Bei manch einem Kunden wurde die Neugier geweckt, als unsere Mitarbeiterinnen damit begannen, die erbrachten Leistungen direkt vor Ort mit kleinen Pocket-Geräten zu erfassen, anstatt sie auf Papier zu notieren.

Dank der grosszügigen Unterstützung einer Stiftung konnte nun auch die Spitex Herisau 13 Handhelds mit dazugehöriger Software anschaffen. Diese moderne Leistungserfassungsmethode ermöglicht eine exakte Abgrenzung der einzelnen Leistungen, bzw. von verrechenbarer und unverrechenbarer Arbeitszeit. Es entfällt zudem das Erstellen von Papierrapporten mit nachträglichem Eintippen in den PC.

Natürlich hat die Ankündigung des neuen technischen Hilfsmittels zu Beginn nicht bei allen Mitarbeiterinnen nur Freude ausgelöst. Es gab teilweise sogar schlaflose Nächte. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass auch mit neuen Technologien weniger Vertraute sich eingelassen und Anfangsschwierigkeiten innert kurzer Zeit gemeistert haben. Inzwischen wendet das Spitex-Team Herisau motiviert und mit viel Freude die neuen Handhelds an.


Gemeindepräsident auf Spitex-Tour

D
er Herisauer Gemeindepräsident verschaffte sich einen Eindruck vom Tätigkeitsgebiet und Arbeitsumfeld einer Spitex-Fachfrau.


Gemeindepräsident auf Spitex-Tour

Im Hinblick auf den kommenden Nationalen Spitex-Tag lud die Spitex Herisau den Herisauer Gemeindepräsidenten Paul Signer dazu ein, eine Mitarbeiterin auf ihrer Tour zu Kundinnen und Kunden zu begleiten. Ausgerechnet  auf den 20. März, dem schneereichsten Tag dieses Winters, wurde die Aktion eingeplant. So war es denn auch nicht zu vermeiden, dass die Pflegefachfrau Susanne Fässler zusammen mit ihrem prominenten Begleiter mit einiger Verspätung bei den Kunden erschien. Trotzdem ist es gelungen, dem Gemeindepräsidenten einen Einblick in drei verschiedene Haushaltungen und das Tätigkeitsgebiet einer Spitex-Mitarbeiterin zu vermitteln.

Beindruckt zeigte sich Paul Signer vom herzlichen Empfang in einer sehr privaten Atmosphäre. Diese erfordere von der Mitarbeiterin ein hohes Mass an Einfühlungsvermögen und Flexibilität. Unterschiedlichste Charaktere und das Selbstbe­timmungsrecht der Kunden müssten respektiert werden. Die Spitex wirke durch ihre Unter­stützung der Vereinsamung von Menschen entgegen und sichere damit auch ein Stück Lebensqualität.

Peter Wild, der ärztliche Vertreter in der Spitex betonte im anschliessenden Gespräch den hohen Stellenwert der Spitex für die zunehmende Anzahl allein stehender Menschen. Sie stelle ein therapeutisches Sicherheitsnetz dar. Gemeinschaftliches Denken und Handeln würden gelebt. Die Spitex trete als professionelle, selbstkritische und effiziente Institution in Erscheinung.


„Zwischen Stuhl und Bank“ - Gesundheitliche Bedürfnisse älterer Menschen und medizinische Spezialisierung

Im Umgang mit alten Menschen zeigt die Gesellschaft ihr wahres Gesicht! In einem Referat zeigte Dr. med. Martin Grob, Chefarzt an der Klinik für Akutgeriatrie am Stadtspital Waid in Zürich die Bedrohungen der medizinischen Spezialisierung für die ältere Bevölkerung auf.

Rund 80 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer folgten letzte Woche der Einladung der Spitex zum Vortrag von Dr. Daniel Grob ins Casino Herisau.

Der Referent beschäftigt sich in seinen Aussagen vorwiegend mit den über 80-jährigen Menschen. Gemäss Bundesamt für Statistik wird diese Bevölkerungsgruppe von 328'000 im Jahr 2005 auf 942'000 im Jahr 2050 anwachsen, was einer Zunahme um 187 % entspricht. 30-35 % der über 85-Jährigen sind pflegebedürftig, hier rechnet man mit einer Verdoppelung bis 2050 auf 272’000 Personen.

Immer mehr alte Menschen möchten autonom sein und ihren Lebensabend im eigenen Heim verbringen. Nur gerade 133 spezialisierte Geriater kümmern sich in der Schweiz um die medizinischen Bedürfnisse hoch betagter Menschen. Dieser Mangel an Spezialisten zeigt Folgen. So wurde in der Vergangenheit beispielsweise in 40 % der Fälle eine vorhandene Depression übersehen oder aufgrund mangelhafter Abklärung nicht die richtige medikamentöse Behandlung angewendet.

Als weitere Bedrohung für die älteste Bevölkerungsgruppe sieht Grob die Einführung betriebswirtschaftlicher Anreizsysteme im Akutspital (Fallkostenpauschale). Als Folge der verkürzten Aufenthaltsdauer im Spital werden die Patienten in schlechtem Allge­meinzustand nach Hause oder ins Pflegeheim entlassen. Dadurch fehlt die notwendige Rehabilitationszeit.

Grob’s Fazit:
Die für jüngere Patienten mit klar definierten Problemen so segensreiche medizinische Spezialisierung läuft den Bedürfnissen hoch betagter Menschen zuwider. Mehrfach kranke und von zunehmendem Pflegebedarf bedrohte Menschen benötigen die Förderung der Alters- und Hausarztmedizin. Dringend notwendig ist der Aufbau geriatrischer Akutspitalstrukturen wie Akutgeriatriekliniken, Über­gangspflege, Verstärkung von Spitex, Tages- und Nachtkliniken. Politischer Wille zur Veränderung in der Betreuung alter Menschen ist gefordert.

Die anschliessende Podiumsdiskussion mit Dr. med. Daniel Grob, Dr. med. Peter Wild, Spitexleiterin Cornelia Kühnis sowie Dr. med. Markus Schmidli (von links) zeigt auf, dass alles daran gesetzt werden muss, in unserer hoch entwickelten Medizin den Menschen dahinter nicht zu vergessen.

 


Spitex Hauptversammlung 28.3.2007

Spitex in Lambarene
Die Spitex Herisau lud alle Mitglieder und Interessierte zur 14. ordentlichen Hauptversammlung ein. Diese fand am Mittwoch, 28. März um 19.30 Uhr in der Aula der Sekundarschule statt.

Vor rund 50 Jahren wanderte die damals 25-jährige Elisabeth Anderegg, nach abgeschlossener Zusatzausbildung zur Operationsschwester, nach Afrika aus. Trotz harter Arbeit, primitiver Arbeitsweise, wenig Freizeit und vielen Entbehrungen möchte sie keinen einzigen Tag im Albert-Schweitzer-Urwaldspital in Lambarene missen. Sie erinnert sich gerne und ihre Rückblicke sind so spannend, dass man glaubt, mit ihr mitten im Geschehen in Afrika dabei zu sein.

Diese Veranstaltung ist jeweils öffentlich. Auch Nichtmitglieder sind an unserer Versammlung herzlich willkommen. Nach dem Vortrag von Elisabeth Anderegg wurden alle Anwesenden an das traditionelle Kuchenbuffet oder zu einem Glas Wein eingeladen